zurück zur Auswahlseite

  SATEC DUST MONITOR  JKI AnerkennungG1913


Neue Messtechnik aus dem Hause Satec Handelsgesellschaft zur Beurteilung der Staubentwicklung im Hinblick auf die neuen Sonderbestimmungen
für Beizmittel mit den Wirkstoffen
Clothianidin, Imidacloprid, Thiamethoxam und Fipronil


Die Richtlinie 2010/21/EU vom 12. März 2010 schreibt vor, dass Beizmittel mit obigen Wirkstoffen seit 1. November 2010 nur in solchen Saatgutbehandlungseinrichtungen eingesetzt werden dürfen, die die beste zur Verfügung stehende Technik nutzen, um sicher zu stellen, dass das Saatgut - bis hin zur Aussaat - weitestgehend staubfrei ist.

SATEC CONCEPT Beizmaschinen, im Zusammenspiel mit unserer Gesamtanlagenkonzeption, erfüllen diese Anforderungen:

Im Interesse der Umwelt und der Zulassungsfähigkeit einzelner Beizmittel ist zu hoffen, dass eine an den technischen Möglichkeiten ausgerichtete Umsetzung der EU Richtlinie in nationales Recht erfolgt.

Allerdings ist die beste Beiztechnik noch keine Garantie für perfekt gebeiztes Saatgut. Die richtige Einstellung der Anlage, geschultes Personal, korrekte Bedienung, gut geplante Arbeitsabläufe und konsequente Kontrollen sind ebenfalls Voraussetzungen. Die Prüfung dieser technischen, personellen und organisatorischen Voraussetzung wird zukünftig im Rahmen einer Zertifizierung der Beizanlagen ein notwendiger Standard sein.

All diese Maßnahmen sollen gewährleisten, dass die mögliche Staubbelastung des Saatgutes so gering ist, dass eine Belastungen der Umwelt praktisch nicht mehr gegeben ist. Als Messgröße für die Staubfreiheit dient der Heubachwert. Je höher die Aussaatstärke, desto geringer muss der Heubach-Staubwert pro kg Saatgut sein, um eine bestimmte Menge an Staub pro ha nicht zu überschreiten.

Wird der Heubach-Grenzwert überschritten, so ist das Saatgut nicht verkehrsfähig.
Einen solchen in der Beizmittelzulassung festgeschriebenen Grenzwert gibt es bereits heute in Deutschland für Maissaatgut, welches mit Mesurol gebeizt wurde. Der Heubach-Grenzwert liegt hier bei 0,75 g Feinstaub/100.000 Körner.
Die Rapsbeizung mit Neonicotinoiden wird in Zukunft nur noch in gelisteten, qualitätsgesicherten Beizstellen erlaubt sein, die in der Lage sind, Heubach-Test-Grenzwerte bei Raps von 0,5 g/700.000 Körner einzuhalten.

Insgesamt stellen alle Maßnahmen zur Erzielung der Staubfreiheit eine erhebliche finanzielle und personelle Belastung der Saatgutproduzenten dar. Hinzu kommt der immer höhere Verantwortungsdruck auf den Mitarbeitern, denn auch wenn kein schlecht gebeiztes Saatgut in den Markt geht, so sind die finanziellen Schäden einer möglichen Fehlbeizung bzgl. des Heubach-Wertes doch enorm.

Um das Risiko einer solchen Fehlbeizung zu minimieren, entwickelte die Satec Handelsgesellschaft eine Möglichkeit, schon während der Saatgutproduktion einen Messwert für die zu erwartende "Staubigkeit" des Saatgutes zu erhalten. Nach mehr als einjähriger Entwicklungsarbeit können wir nun ein System vorstellen, das eine Minimierung des "Fehlbeizungsrisikos" und eine sehr gute Grundlage für eine Zertifizierung der Beizstelle bringt: den Satec Dust Monitor

Dieses neue Staubmessgerät unterwirft eine fortlaufend gezogene Probe während der Produktion unmittelbar vor der Absackung einer photometrischen Staubigkeitsmessung.

Der Satec Dust Monitor

Der Ablauf der Staubmessung ist folgendermaßen:

Das über den automatischen Probenehmer fortlaufend gezogene Muster wird zunächst im Vorratstrichter des Satec Dust Monitor gesammelt. Bei Erreichung einer Sollmenge wird es durch ein Fallrohr in den endgültigen Probensammelbehälter geleitet, aus dem später das Durch-schnittsmuster entsteht. Währenddessen erfolgt die photometrische Staubmessung, wobei periodisch der Messwert protokolliert und als Kurve sofort sichtbar dargestellt wird. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrere Male während der laufenden Produktion. Pro Partie werden so beliebig viele Messpunkte protokolliert inklusive der Darstellung von Durchschnitts- und Maximalwerten. Somit ist abhängig von den Einstellparametern eine sehr hohe Anzahl von Messwerten während der Produktion einer Partie möglich.

Diese hohe Kontrolldichte bringt maximale Sicherheit schon während der Produktion und minimiert somit das Risiko von Fehlproduktionen und entlastet die Mitarbeiter von ihrer erhöhten Verantwortung.

Der Betrieb des Satec Dust Monitor ist selbstverständlich auch außerhalb des Beizbetriebes möglich - von der "Staubigkeitsuntersuchung" jeder beliebigen Saatgutprobe bis hin zu verschiedensten anderen Schüttgütern

Das Prinzip "Hoffnung" durch das Prinzip "Wissen" zu ersetzen, war schon immer unsere Maxime bei der Konzeption unserer Beiz-, Inkrustier- und Pillieranlagen.

Die messtechnische Überwachung der Staubigkeit des Saatgutes mit dem Satec Dust Monitor schon während der Fertigung ist die konsequente Antwort auf die Herausforderung "Staubfreiheit".

 

 

 zurück zur Auswahlseite  Beizmittel  Firmenprofil   Links